Motoren, Menschen, Segen – ein Auftakt mit Rückenwind
Was für ein Start in die neue Saison: Rund 80 Motorräder und 150 Personen versammelten sich am 26. April in Grenchen zur ersten Töffsegnung – und machten den Anlass zu einem vollen Erfolg. Schon beim Eintreffen war spürbar: Hier kommt nicht einfach eine Gruppe zusammen, hier teilt sich eine Leidenschaft. Maschinen, Gespräche, Vorfreude – und dieses Gefühl: Endlich wieder unterwegs sein.
Der Auftakt mit «Born to be wild» setzte den Ton. Es ging um Freiheit, um das Unterwegssein, um den Moment, in dem der Alltag zurückbleibt und der Kopf frei wird. Gleichzeitig blieb die Feier nicht an der Oberfläche: Zwischen Humor und Gemeinschaft kam auch zur Sprache, dass Töfffahren Freude und Verantwortung zugleich ist – und dass es Situationen gibt, die sich nicht vollständig kontrollieren lassen.
Gerade dort, wo nicht alles in der eigenen Hand liegt, bekommt der Segen seinen Platz. Er ist nicht eine Absicherung, sondern die Zusage: Du bist nicht allein unterwegs. Die Gebete und Texte machten deutlich: Glaube geschieht mitten im Leben – auch auf der Strasse.
Diese Zusage wurde in der Segnung im Sattel konkret: Die Bikerinnen und Biker sassen auf ihren Maschinen, bereit für die Saison – und wurden unter den Schutz Gottes gestellt. Ein starkes Bild.
Die Rückmeldungen zur ersten Ausgabe waren durchweg positiv und die Bikerinnen und Biker dankbar. Damit ist klar: Im nächsten Frühling lädt der Pastoralraum zur zweiten Grenchner Töffsegnung ein. Bis dahin wünschen wir allen Bikerinnen und Bikern eine unfallfreie Fahrt und tolle Touren.
Thomas Wehrli, Pfarreiseelsorger und Töfffahrer