Samichlaus Bettlach

Zweiter Advent

Der Gabenbringer im Kommen

Unerkennbar wer tatsächlich hinter dem Gewand steckt. Dennoch unverkennbar ist der Gabenbringer in rotem Mantel, Hirtenstab in der Hand, auf dem Kopf eine Kopfbedeckung mit Kreuz tragend, auf der Schulter einen schweren Sack schleppend. Der Samichlaus kommt, Süssigkeiten und Nüsse bringend. Das adventliche Warten für die Kinder wird versüsst.

Samichlaus bringt die Augen und Gesicher der Kinder zum Strahlen. Was löst diese Erfahrung des Beschenkt-seins in ihnen aus? Wird das Herz berührt, von Dankbarkeit erfüllt, von unübertrefflicher, echter Freude? Ereignet sich ein Herzklopfen? 

Nur bei Kindern oder doch auch für Erwachsene eine tiefere Botschaft des Advents?

Was braucht es dafür, dass der Funke überspringt und der Gabenbringer Samichlaus nicht nur zur Kinderfreude da ist?

Wer entdeckt das wahre Geschenk des Gabenbringers im Advent? Welche Augen braucht es dafür?

Kann das Kind in mir aufwachen und auf die Suche gehen, neugierig biblisch, sehnsüchtig sakramental, heilsam caritativ?

Samichlaus hinterfragt meinen Sinn fürs Neue. Ist Neugier noch vorhanden, oder keine Sehnsucht mehr, nur noch das Alte verwalten, sich nicht mehr überraschen lassen zu wollen?

Der Samichlaus erweckt meine Sehnsucht neu beschenkt zu werden. Adventliche Erwartung pur.

Der Samichlaus lädt ein- im Teilen wahre Freude zu erleben.

Geschenkt-Beschenkt-Verschenkt. Der Weg zum freudigen Gabenbringer zu werden, zum echtem, lebendigem Samichlaus ebnen.

Endlich wird erkennbar, wer den roten Mantel trägt. Adventliches Ereignis pur. Gott sei Dank.